Fairtont. Der Weltladen-Podcast
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Acht abwechslungsreiche Folgen über Fairen Handel, Weltläden und alternatives Wirtschaften.

So, wie wir aktuell arbeiten und wirtschaften, kann es nicht weitergehen. Wir übernutzen unsere Erde. Wir missachten die ökologischen und planetaren Grenzen unseres Planeten. Welche Hebel müssen in Bewegung gesetzt werden, um Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zu verändern? Was können wir selbst konkret tun?
Los geht es mit einer Folge zum alternativen Wirtschaften und der Wandel-Wirtschaft – jenseits von Kapitalismus, ständigem Wachstum und Konsum. Die Folge inspiriert mit spannenden Gästen zu einem anderen Wirtschaften und neuen Wegen des Postwachstums. Der Faire Handel ist eine alternative Idee des Wirtschaftens.
Veranstaltung in Metzingen zum Projekt in El Salvador - 28. März
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Veranstaltung: 28. März 19:00 im Bonifatiussaal (Daimlerstr. 5, 72555 Metzingen)
Der Weltladen Metzingen unterstützt seit Jahren das Projekt ACEDIM in El Salvador in der Region Morazan. Das Projekt, das in verschiedenen Dörfern aktiv ist, wurde von dem schwäbischen Entwicklungshelfer Rudi Reitinger gegründet. Dazu gibt es am 28. März eine Veranstaltung im Bonifatiussaal in Metzingen.
Seit 40 Jahren unterstützt Rudi Reitinger Menschen in El Salvador: zunächst in einem Flüchtlingslager in Honduras, nach dem Ende des Krieges 1992 im eigenen Land.

Als er 1984 mit der Caritas als Katastrophenhelfer in ein Lager in Honduras mit 9000 Flüchtlingen aus El Salvador kam, sollte Reitinger zunächst nur für ein Jahr bleiben. Nach Kriegsende aber kehrte Rudi Reitinger 1992 mit den Menschen aus El Salvador in ihre Heimat zurück. Mit der Zeit zogen die meisten großen Organisationen weiter, Reitinger blieb als einer der wenigen Helfer.
Heute vergibt der von Rudi Reitinger gegründete Verein ACEDIM („Asociación Centro de Desarrollo Integral de Morazán“, http://www.acedim.org/) Universitätsstipendien, Stipendien für Gymnasiasten, verfügt über ein Ausbildungszentrum, eine umfangreiche Bibliothek, zwei Studentenwohnheime und eine Schulkantine und betreut über 100 Menschen mit einer Seniorenküche.

Im März sind neben Rudi Reitinger noch zwei weitere ACEDIM-Mitarbeiter auf Deutschlandreise.
- Carlos Antonio Diaz Tabora ist Direktor und gleichzeitig Schatzmeister von ACEDIM
- Digna de Paz Orellana leitet das Stipendienprogramm und ist Sekretärin von ACEDIM.
Sie werden über die Projektarbeit in einer Veranstaltung am 28. März 19:00 im Bonifatiussaal (Daimlerstr. 5, 72555 Metzingen) berichten und die Projekte mit einem kleinen Video vorstellen. (Jugendzentrum, Kinderbibliothek, Stipendien für Kinder und Jugendliche zur schulischen Weiterbildung, Essen für Senioren).

Fair. Und kein Grad mehr!
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„Fair. Und kein Grad mehr!“ - So lautet das Motto der diesjährigen Fairen Woche, die ganz im Zeichen der Klimagerechtigkeit steht. Schließlich ist die globale Klimakrise eine der größten Herausforderung unserer Zeit. Und der Klimawandel ist nicht fair. Denn: Wie geht’s eigentlich dem Rest der Welt - angesichts der rasant zunehmenden Klimaerwärmung?
Weltweit sind Menschen von ihren Folgen betroffen. Ganz besonders leiden jedoch Kleinbäuerinnen und Kleinproduzenten in Ländern der südlichen Halbkugel unter extremen Wetterbedingungen. Auch wenn sie am wenigsten zum Klimawandel beitragen, bedrohen Dürren, Überschwemmungen und Stürme ihre Existenz in hohem Maße. Es wird immer schwieriger, eine stabile Nahrungsmittelversorgung weltweit sicherzustellen. Im Sinne der Klimagerechtigkeit werden globale Eliten und Industriestaaten als Hauptverursacher der Klimakrise aufgefordert, ihre Verantwortung zu tragen. Konkret müssen Treibhausgase reduziert, fossile Energien ersetzt und Geld für die internationale Klimafinanzierung bereitgestellt werden. Dies fordert das Forum Fairer Handel e.V., welches alljährlich die bundesweite Faire Woche ins Leben ruft.
Die Faire Woche 2024 findet vom Freitag, 13. September bis Freitag, 27. September zum Thema "Klimagerechtigkeit" unter dem Motto "Fair. Und kein Grad mehr!" statt. Auch der Weltladen Metzingen unterstützt das Anliegen der Fairen Woche und hat ein Informations-Schaufenster zu diesem Thema gestaltet und so unterschiedlichen Stimmen zur Klimagerechtigkeit Raum gegeben (Schaufenster Faire Woche 2024). Zudem liegen im Weltladen Hefte mit Rezeptideen aus aller Welt sowie Postkarten und Wildblumensamen zum Mitnehmen aus.
Die Reise zur klimapositiven Schokolade
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Der Anteil der Kakaobauern am Umsatz einer durchschnittlichen Tafel Schokolade beträgt 9%. Der Rest geht in den globalen Norden, wo der Kakao zu Schokolade verarbeitet wird.
Fairafric zeigt den Weg zu fairen Arbeitsbedingungen, gerechter Gewinnverteilung, lokaler Entwicklung und klimapositiver Schokolade.
Auch im Weltladen Metzingen zu kaufen!
Fairchain: Next Level fair trade
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Fairafric zeigt neue Wege im Fairen Handel auf
Das Problem
Der Globale Süden produziert Rohstoffe, die erst in den Industrieländern zu fertigen Produkten veredelt werden. So werden reiche Konzerne im Globalen Norden immer reicher. Daran ändern weder Fairtrade noch das Lieferkettengesetz bisher leider nichts.
Die Lösung
Fairchain. Die Fairchain-Bewegung setzt sich dafür ein, den gesamten Produktionsprozess von Waren im Herkunftsland der Rohstoffe zu belassen. Hier setzen wir an - durch die Produktion von feinster Bio-Schokolade - tree to bar in Ghana.
https://fairafric.com/pages/fairchain
